Lohnenswerte Geldanlagen bei hoher Inflationsrate

Aktuell scheint die Inflationsrate in Deutschland regelrecht durch die Decke zu gehen. Lag die Preissteigerungsrate Ende des vergangenen Jahres noch bei unter drei Prozent, so ist die Inflation Anfang April auf über sieben Prozent angestiegen. Aus dem Grund wächst bei zahlreichen Anlegern die Inflationssorge, nämlich dass bei den Geldanlagen letztendlich eine negative Rendite herauskommt.

Verzinsliche Anlageformen stark von Inflation betroffen

In erster Linie sind es natürlich die verzinslichen Anlageformen, die im Hinblick auf die Realrendite erheblich negativ von der Inflationsrate betroffen sind. Wer beispielsweise sein Geld auf einem Festgeldkonto zu einem Zinssatz von 1,5 Prozent angelegt hat, dessen Kapital wird aufgrund der hohen Inflationsrate real immer weniger, nämlich in dem Fall mit einer Minusrendite von rund 5,5 Prozent.

Das liegt daran, dass durch die Inflation das Geld weniger Wert wird und somit im Prinzip das Kapital immer weiter schrumpft, weil der Zinssatz die Inflationsrate nicht auffangen kann. Aus dem Grund sollten aktuell insbesondere mittel- und langfristig orientierte Anleger solche verzinsliche Anlageformen wie Tagesgeld, Festgeld, Spareinlagen oder auch bestimmte Anleihen vermeiden, wenn sie ihr Geld nicht unbedingt zu 100 Prozent sicher und völlig ohne Risiko investieren möchten.

Inflationsgeschützte Geldanlagen im Fokus 

Aufgrund der deutlich gestiegenen Inflationsrate suchen immer mehr Anleger spätestens jetzt nach alternativen Geldanlagen, bei denen sich die Preissteigerungsrate nicht oder nur sehr geringfügig auf die Realrendite auswirkt. In erster Linie sind es die klassischen Sachwertanlagen, die häufig mit einem Inflationsschutz versehen sind. Aber auch an der Börse lässt sich mit einem Inflationsschutz Geld anlegen, wenn sich Anleger zum Beispiel für Aktien, ETFs oder aktiv gemanagten Aktienfonds entscheiden. Den besten Inflationsschutz haben jedoch nach wie vor Sachanlagen.

Breites Angebot an Sachwertanlagen am Markt

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Sachwerten, die als Geldanlage genutzt werden können. Die einfachste und eine der beliebtesten Sachwertanlagen ist sicherlich das Investment in physische Edelmetalle, also insbesondere Goldbarren, Silberbarren, Goldmünzen oder Silbermünzen. Aufgrund des Materialwertes haben diese Anlagen einen echten Inflationsschutz, der sich schon seit Jahrzehnten auch bei Anlegern etabliert hat. 

Ebenfalls zu den Sachwertanlagen zählen Immobilien. Nun kann sich natürlich nicht jeder Anleger mal eben ein Haus kaufen, um vom Inflationsschutz des Betongoldes zu profitieren. Das muss aber auch nicht sein, denn neben dem direkten Investment in Immobilien durch den Kauf eines Objektes gibt es mehrere Möglichkeiten, indirekt in Betongold zu investieren. Das ist zum Beispiel über offene Immobilienfonds, geschlossene Immobilienfonds oder auch Crowdinvesting in Immobilienprojekte möglich.

Neben Immobilien und Edelmetallen gibt es am Markt weitere Sachwerte, die als Geldanlage fungieren können. Dazu gehören beispielsweise Luxusuhren, Diamanten, hochwertiger Schmuck, Antiquitäten oder Kunstwerke. In dem Fall sollten sich Anleger allerdings sehr gut am jeweiligen Markt auskennen, denn sonst kann aus der erhofften Rendite mit Inflationsschutz schnell ein Verlustgeschäft werden.

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