Robo-Advisors - Professionelle Vermögensverwaltung online

Beim Geld investieren können zahlreiche Anleger keine klassische Vermögensverwaltung nutzen. Der Grund besteht darin, dass meistens eine Mindestanlagesumme von 500.000 Euro oder darüber hinaus notwendig ist, um die Dienste des Vermögensverwalters in Anspruch nehmen zu können.

Anders ist die Situation bei den sogenannten Robo-Advisors, die Online-Vermögensverwaltungen.

Was ist ein Robo-Advisor?

Als Robo-Advisors werden digitale Vermögensverwalter bezeichnet, die ausschließlich online ihren Service anbieten. Man spricht in dem Zusammenhang häufig auch vom Online-Vermögensverwalter. Insbesondere in den letzten drei Jahren sind zahlreiche Robo-Advisors an den Markt gegangen, damit insbesondere Anlegern mit kleineren Vermögen ebenfalls die Chance haben, eine professionelle Vermögensverwaltung in Anspruch zu nehmen. Grundsätzlich unterscheiden sich Robo-Advisors nur wenig von einer klassischen Vermögensverwaltung, bis auf die Tatsache, dass sie ausschließlich online agieren.

Wie funktionieren Robo-Advisors?

Vom Grundprinzip her funktionieren Robo-Advisors genauso wie klassische Vermögensverwaltungen, nur das sämtliche Dienste über das Internet angeboten werden. Im ersten Schritt muss sich der Kunde beim jeweiligen Anbieter anmelden. Zuvor ist es sinnvoll, einen Vergleich der Online-Vermögensverwalter durchzuführen. Innerhalb dieses Vergleichs sollte nicht nur auf die Kosten, sondern ebenso auf weitere Punkte geachtet werden, wie zum Beispiel:

  • Strategie
  • Kundenservice
  • Sicherheit
  • Handelbare Assets
  • Gesamtkosten pro Jahr

Nachdem der Kunde die Registrierung vorgenommen hat, durchläuft er ein sogenanntes Onboarding. Dies bedeutet, dass er einige Fragen zu seinen Erfahrungen mit Wertpapieren und seiner Einstellung zu Risiko und Ertrag beantwortet. Anhand der Antworten kann der Robo-Advisor festmachen, welches Portfolio für den einzelnen Anleger am besten geeignet ist. So lässt sich anhand der Antworten beispielsweise herausfinden, ob es sich eher um einen sicherheits- oder chancenorientierten Kunden handelt. Dementsprechend wird ein Portfolio vorgeschlagen, welches die passenden Finanzprodukte beinhaltet. Im letzten Schritt transferiert der Anleger den gewünschten Betrag an den Robo-Advisor und dieser kommt seiner Aufgabe als Vermögensverwalter nach.

Video: Robo-Advisors: Was können die digitalen Vermögensverwalter?

Welche Vorteile haben Robo-Advisors?

Insbesondere im Vergleich zur klassischen Vermögensverwaltung ist es interessant zu wissen, welche Vorteile ein Robo-Advisor beinhaltet. Einen Hauptvorteil haben wir bereits angedeutet, nämlich dass die Mindestanlagesumme beim Online-Vermögensverwalter deutlich niedriger als in der klassischen Vermögensverwaltung ist. Je nach Anbieter müssen Sie lediglich zwischen 2.000 und 10.000 Euro an Vermögen haben, um die Dienste des Robo-Advisors in Anspruch nehmen zu können. Somit sind digitale Vermögensverwalter auch Kleinanlegern zugänglich. 

Der zweite Vorteil besteht darin, dass die Gesamtkostenquote bei Robo-Advisors im Durchschnitt betrachtet geringer als bei der klassischen Vermögensverwaltung ist. Während Sie bei der Vermögensverwaltung klassischer Natur häufig Gebühren von mehr als zwei Prozent im Jahr zahlen, beläuft sich die Gesamtkostenquote bei Robo-Advisors auf durchschnittlich zwischen 0,8 und 1,3 Prozent. Dabei kommt es unter anderem darauf an, ob der Robo-Advisor ausschließlich mit ETFs oder auch mit aktiv gemanagten Fonds agiert.

Sind Online-Vermögensverwalter weniger sicher?

Mitunter stellen Anleger die besorgte Frage, ob bei Online-Vermögensverwalter eine geringere Sicherheit gegeben ist. Das ist grundsätzlich nicht der Fall, denn bei den meisten Robo-Advisors handelt es sich um Finanzdienstleister, die eine Erlaubnis der BaFin besitzen und demzufolge von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht werden. Zudem greift bei den Anlagen die gewöhnliche Einlagensicherung, die für die Guthaben auf Verrechnungskonten gilt. Dennoch gibt es natürlich bei Robo-Advisors wie bei allen Vermögensverwaltern ein Verlustrisiko, da hauptsächlich mit ETFs und aktiv gemanagten Fonds gearbeitet wird. Das ist jedoch kein negatives Merkmal der Robo-Advisors als solche, sondern dieses Risiko von Verlusten gehen Sie bei jeder professionellen Vermögensverwaltung ein, die nicht nur mit Festgeldern oder Bundeswertpapieren arbeitet.

Für wen ist ein Robo-Advisor interessant?

Besonders interessant sind Robo-Advisors für Privatanleger mit kleineren oder mittleren Vermögen, die zwar gerne eine klassische Vermögensverwaltung in Anspruch nehmen würden, allerdings ein nicht ausreichend hohes Vermögen haben. Wer sich also nicht selbst um die Verwaltung seines Vermögens kümmern kann oder möchte, für den bieten Online-Vermögensverwalter eine sehr gute Alternative.

Trotzdem sind natürlich auch Robo-Advisors teurer, als wenn Sie sich selbst um die Verwaltung Ihres Vermögens kümmern. Es kommt also in gewissem Maße auch darauf an, wie viel Sie sich selbst bei der Auswahl von Aktien und anderen Wertpapieren zutrauen. Falls Sie der Auffassung sind, dass Ihr Vermögen bei einem Experten wie einem Robo-Advisor besser aufgehoben ist, entscheiden Sie sich einfach für einen der zahlreichen Anbieter.

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