Risikoklasse II - Anlageformen mit hoher Sicherheit

Zwar gibt es keine einheitlichen Standards, aber dennoch sind es meistens fünf unterschiedliche Risikoklassen, in die Banken und andere Finanzdienstleister die entsprechenden Anlageformen einteilen bzw. in die Geldanlagen grundsätzlich unterteilt werden.

Neben den Anlageformen aus Risikoklasse I, die als äußerst sicher gelten, sind für sicherheitsorientierte Anleger ebenfalls diejenigen Finanzprodukte geeignet, die sich in der Risikoklasse II befinden.

Risikoklasse II - Kapitalanlagen mit hoher Sicherheit

Zwar sind diejenigen Anlageformen, die der Risikoklasse II zugeordnet werden, ein wenig risikoreicher als die Produkte, die in Risikoklasse I zu finden sind. Das hat insbesondere damit zu tun, dass vor allem Spareinlagen, Tagesgelder oder Festgelder durch die Einlagensicherung geschützt sind, allerdings in die Risikoklasse I fallen. Trotzdem gelten alle Anlageprodukte, die der Risikoklasse II zugeordnet werden können, im Allgemeinen ebenfalls als sehr sicher. Das bedeutet, dass Anleger oder Sparer kein größeres Risiko eingehen, sondern sie können mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass sie ihr investiertes Kapital in vollem Umfang zurück erhalten. Wer also Geld investieren und dabei möglichst keine Verluste erleiden möchte, der ist mit den Produkten aus der Risikoklasse II gut bedient.

Welche Anlageformen fallen in die Risikoklasse II?

Es gibt einige Anlageformen, die normalerweise der Risikoklasse II zugeordnet werden. Die entsprechenden Finanzprodukte sind nicht ganz so sicher wie diejenigen aus der Risikoklasse I, jedoch andererseits sicherer als die Anlageformen sämtlicher weiterer Anlageklassen. Für gewöhnlich werden vor allem die folgenden Finanzprodukte genannt, wenn es um die Zuordnung in die Risikoklasse II geht:

Es sind demnach in erster Linie Schuldverschreibungen, die der Risikoklasse II zugeordnet werden. Allerdings tauchen dort selbstverständlich nicht alle Rentenpapiere und festverzinslichen Anleihen auf, sondern ausschließlich diejenigen Wertpapiere, bei denen der Emittent eine hohe Bonität hat. Das trifft beispielsweise auf zahlreiche Staatsanleihen genauso wie auf Pfandbriefe oder Inhaberschuldverschreibungen von Banken zu. 

Ebenfalls der zweitbesten Risikokategorie zugeordnet werden geldmarktnahe Fonds. Dabei handelt es sich um Investmentfonds, die meistens nicht ausschließlich, aber in größerem Umfang in Geldmarktpapiere investieren. Hinzu kommen Rentenfonds aus Europa, bei denen die Fondsgesellschaft auf eine gute Bonität der Anleiheemittenten achtet. Ein weiteres Finanzprodukt, welches dem regelmäßigen Vermögensaufbau und oftmals der späteren Altersvorsorge dient, wird ebenfalls in die Risikoklasse II eingeordnet. 

Es handelt sich dabei um die Kapitallebensversicherung. Hier ist allerdings zu unterscheiden, ob es sich um die klassische Variante oder um die fondsgebundene Lebensversicherung handelt. Letztere ist nicht unbedingt der 2. Risikoklasse zuzuordnen, weil die entsprechende Versicherungsgesellschaft oft - zumindest teilweise - in Aktienfonds investiert. Daher sind es in erster Linie die Kapitallebensversicherungen in ihrer klassischen Variante, die dieser Risikoklasse zugeordnet werden.

Für welchen Anlegertyp sind Produkte aus der Risikoklasse II geeignet?

Die Anlageformen, die der Risikoklasse II zugeordnet werden, sind für sicherheitsorientierte Anleger geeignet. Dabei muss der Sicherheitsgedanke allerdings nicht ganz so ausgeprägt sein wie bei Investoren, die sich für Finanzprodukte aus der Risikoklasse I entscheiden. Dennoch möchten die Anleger auch in diesem Fall eine hohe Kapitalsicherheit haben, sodass eventuelle Verluste sehr unwahrscheinlich sind.

Risikoklasse I und Risikoklasse II oft in einem Atemzug genannt

Es gibt nicht wenige Bank- oder Vermögensberater, die kaum einen Unterschied zwischen den Anlageformen der Risikoklasse I und der Klasse II machen. Der Grund besteht darin, dass in beiden Fällen das Verlustrisiko im Bereich von ca. unter fünf Prozent liegt. Zudem sind die Geldanlagen aus beiden Anlageklassen bestens für sicherheitsorientierte Anleger geeignet. Im Grunde ist es eher die Art der Geldanlage, die den Ausschlag geben kann, ob sich der sicherheitsorientierte Anleger für Finanzprodukte aus der Risikoklasse I oder II entscheidet.

Rentenfonds Europa

Rentenfonds Europa gehören zu den Anlageformen, mit denen Sie Geld investieren und von einer recht hohen Sicherheit profitieren können.

Rentenfonds Europa

Anleihen (mit gutem Rating)

Anleihen mit gutem Rating haben eine hohe Sicherheit und sind insbesondere für sehr sicherheitsorientierte Anleger beim Geld investieren geeignet.

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Festverzinsliche Wertpapiere

Festverzinsliche Wertpapiere gibt es in ganz unterschiedlichen Ausprägungen und verschiedenen Bonitätsklassen der jeweiligen Emittenten.

Festverzinsliche Wertpapiere