Immobilien als Kapitalanlage - Direktes oder indirektes Investment in Risikoklasse IV

Geld investieren in Immobilien liegt bei zahlreichen Anlegern voll im Trend. Unabhängig davon, ob Sie ein Haus bzw. eine Gewerbeimmobilie kaufen oder auf indirektem Wege in Betongold investieren, profitieren Sie beispielsweise von Wertstabilität und Inflationsschutz, den Immobilien bieten können.

Trotzdem gibt es nicht unerhebliche Risiken, weshalb die Anlage in Immobilien meistens der Risikoklasse IV zugeordnet wird. 

Was bedeuten direktes und indirektes Investment?

Im Zusammenhang mit Immobilien wird öfter auf der einen Seite von einem direkten und andererseits von einem indirekten Investment gesprochen. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Das direkte Investment in Immobilien bedeutet nichts anderes, als dass Sie eine Immobilie vollständig erwerben. Demzufolge sind Sie anschließend Eigentümer des Objektes, sodass Sie sich selbst darum kümmern müssen, dass mit der Immobilie möglichst gute Erträge erzielt werden. Das funktioniert in der Praxis meistens auf Grundlage der folgenden Methoden:

  1. Immobilie erwerben und einzelne Wohnungen oder das gesamte Objekt vermieten bzw. verpachten
  2. Immobilie kaufen, sanieren und mit Gewinn veräußern
  3. Immobilien kaufen und mit Gewinn verkaufen

Wenn Sie also beim direkten Investment eine Immobilie erwerben, ist insbesondere für Anleger mit etwas weniger zur Verfügung stehendem Kapital eine indirekte Anlage in Betongold sinnvoll. In dem Fall gibt es einige Finanzprodukte, auf deren Grundlage Sie auch in Immobilien Geld investieren können.

Welche Möglichkeiten der indirekten Anlage in Immobilien existieren?

Für die meisten Anleger ist vor allem das indirekte Investment in Immobilien interessant. Der Hauptgrund besteht darin, dass hier im Gegensatz zum Direktkauf einer Immobilie deutlich weniger Anlagekapital notwendig ist. Am Markt gibt es mehrere Anlagemöglichkeiten im Bereich des indirekten Investments in Immobilien, nämlich:

  • Offene Immobilienfonds
  • Geschlossene Immobilienfonds 
  • Crowdinvesting im Immobilien
  • Immobilienaktien

Lassen Sie uns kurz einen Blick auf die jeweiligen Anlagemöglichkeiten werfen, damit Sie beurteilen können, welche Form des indirekten Investments in Betongold für Sie am besten geeignet ist.

Video: 7 Wege um in Immobilien zu investieren

Offene Immobilienfonds 

Offene Immobilienfonds gibt es seit mehreren Jahrzehnten. Die Fondsgesellschaft gibt Anteile aus, sodass nach dem Kauf durch die Anleger das Geld genutzt werden kann, um in verschiedene Immobilien zu investieren. Besonders vorteilhaft sind offene Immobilienfonds für Kleinanleger und Sparer, denn die Anteile können oft schon ab 50 Euro erworben werden. Ein Vorteil besteht ebenso in der Risikostreuung, denn die Fondsgesellschaft investiert normalerweise in mehrere Immobilien. 

Geschlossene Immobilienfonds 

Deutlich abzugrenzen von den offenen sind die geschlossenen Immobilienfonds. Es handelt sich dabei um eine Unternehmensbeteiligung, sodass Sie - aus steuerlicher Sicht - Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb erzielen. Zudem sind geschlossene Fonds mit einem deutlich höheren Risiko als offene Immobilienfonds ausgestattet, weil meistens nur in ein einzelnes Objekt investiert wird, beispielsweise in eine Büroimmobilie oder in ein Einkaufszentrum. Zudem beträgt die Mindestanlagesumme bei geschlossenen Immobilienfonds meistens zwischen 10.000 und 30.000 Euro.

Crowdinvesting in Immobilien

In den letzten Jahren ist insbesondere das Crowdinvesting (in Immobilien) bei Anlegern sehr beliebt geworden. Genau wie offene Fonds ist das Crowdinvesting auch sehr gut für Kleinanleger und sogar Sparer geeignet, weil Sie über die entsprechende Crowdinvesting-Plattform oft schon ab 250 Euro in ein Immobilienprojekt investieren können. Daher ist auch eine gute Diversifikation möglich, denn beispielsweise 2.000 Euro investieren Sie einfach in vier unterschiedliche Immobilienprojekte.

Immobilienaktien

Wer gerne an der Börse investiert, der kann ebenfalls von steigenden Immobilienpreisen profitieren, nämlich durch den Kauf sogenannte Immobilienaktien. Es handelt sich dabei schlichtweg um Wertpapiere, die von Unternehmen ausgegeben werden, die in der Immobilienbranche beheimatet sind. Dabei kann es sich zum Beispiel um große Maklerunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften oder Projektentwickler handeln. Hier ist ebenfalls nur ein geringer Kapitaleinsatz notwendig, denn je nach Kurs gibt es Immobilienaktien schon zwischen 20 und 200 Euro.

Direktkauf von Immobilien als Alternative

Wer mit etwas mehr Kapital ausgestattet ist und es sich zutraut, eine Immobilie zu kaufen und anschließend für ausreichende Erträge zu sorgen, für den kommt insbesondere der Direktkauf infrage. In den letzten zehn Jahren boomt der Immobilienmarkt, sodass mit einem An- und Verkauf von Objekten oft sehr gute Erträge erzielt werden konnten. Dabei gibt es einige Immobilienarten, die momentan besonders interessant und daher für Anleger empfehlenswert sind, nämlich:

  • Pflegeimmobilien
  • Studentenwohnungen
  • Denkmalgeschützte Immobilien

Pflegeimmobilien sind vor allem aufgrund des boomenden Pflegemarktes interessant, zumal die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten weiter ansteigen wird. Ähnliches gilt für Studentenwohnungen, denn auch hier ist das Angebot am Markt deutlich geringer als die Nachfrage, was fast immer zu steigenden Preisen führt. Denkmalgeschützte Immobilien sind sehr begehrt, weil es sich ebenfalls um relativ rare Objekte handelt.

Insbesondere das Direktinvestment in Immobilien ist mit einem höheren Risiko verbunden, sodass diese Anlageform für gewöhnlich der Risikoklasse IV zugeordnet wird. Immerhin gibt es unterschiedliche Risiken und Schadensmöglichkeiten, die im Zusammenhang mit Immobilien existieren. Zwar besitzen Immobilien im Durchschnitt eine gute Wertstabilität, aber durch unterschiedliche Ereignisse kann es auch zu größeren Verlusten beim Anleger kommen.

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