Geldmarktpapiere fürs sichere und kurzfristige Anlagen

Ebenfalls zu den Anlageprodukten, die unter die Risikoklasse I fallen, zählen die sogenannten Geldmarktpapiere.

Diese werden mitunter ebenso als Liquiditätstitel oder Schatzwechsel bezeichnet. Sie kennzeichnen sich vor allem durch die kurzen Laufzeiten von maximal einem Jahr.

Worum handelt es sich bei Geldmarktpapieren?

Die Emittenten der Geldmarktpapiere sind in der Regel entweder der Staat, Banken oder Unternehmen aus der Privatwirtschaft. Die Papiere dienen dazu, damit der entsprechende Emittent kurzfristig Kapital einsammelt und so liquide Mittel erhält. Bei Geldmarktpapieren handelt es sich um sehr kurzfristige Anlagen, denn für gewöhnlich haben die Papiere eine Laufzeit von maximal einem Jahr. Eine andere Bezeichnung für Geldmarktpapiere ist Schatzwechsel, insbesondere dann, wenn es sich um eine Schuldverschreibung seitens der öffentlichen Hand handelt. Aufgrund der Bonität des Emittenten handelt es sich bei Geldmarktpapieren in der Regel um sehr sichere Anlageformen, auch wenn diese nicht in den Bereich der Einlagensicherung fallen.

Welche Arten von Geldmarktpapieren gibt es?

In der Praxis gibt es verschiedene Arten von Geldmarktpapieren, in die Sie Geld investieren können. Zu den gängigsten Varianten zählen insbesondere:

  • Schatzwechsel
  • Unverzinsliche Schatzanweisungen
  • Schatzanweisungen der öffentlichen Hand

Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Varianten, die insbesondere in den USA üblich sind, wie zum Beispiel Treasury Bills.

Wie sicher sind Geldmarktpapiere?

Wie zuvor kurz erwähnt: Geldmarktpapiere fallen nicht unter die Einlagensicherung. Dennoch handelt es sich um sehr sichere Finanzinstrumente, sodass die Papiere der Risikoklasse I zugeordnet werden. Die Sicherheit stand daher, dass es sich bei den Emittenten meistens um große Unternehmen oder Banken sowie den Staat handelt, sodass die Bonität in der Regel hervorragend ist. In jedem Fall dienen die Geldmarktpapiere dazu, dass sich der Emittent kurzfristig Liquidität beschafft. Es existiert im Grunde nur das angesprochene Emittentenrisiko, während es folgende Risiken bei Geldmarktpapieren für gewöhnlich nicht gibt:

  • Kursrisiko
  • Währungsrisiko
  • Ertragsrisiko

Ob die Wertpapiere an der Börse gehandelt werden oder nicht, hängt von dem einzelnen Konstrukt und der Art des Wertpapiers ab. Meistens allerdings ist der Handel an der Börse ausgeschlossen, aber für gewöhnlich können Inhaber die Papiere dennoch jederzeit veräußern.

Welche Rendite beinhalten Geldmarktpapiere?

Es gibt keine einheitlichen Renditen der Geldmarktpapiere, sondern es ist von jedem einzelnen Papier abhängig, welchen Ertrag Anleger erzielen können. Allerdings reihen sich die Geldmarktpapiere in die große Gruppe der Anlageformen ein, die auf Zinsen basieren und somit in der aktuellen Niedrigzinsphase nur sehr geringe Erträge liefern können. Bei den momentan am Markt vorhandenen kurzfristigen Schuldtiteln bewegen sich die Zinssätze meistens im Bereich zwischen 0,1 bis 0,4 Prozent. Die hohe Sicherheit hat also auch bei den Geldmarktpapieren ihren Preis, nämlich einen relativ niedrigen Ertrag.

Welchen Wert haben Geldmarktpapiere?

Interessant ist die Bestimmung des Wertes der Geldmarktpapiere, der eine Kombination zwischen Zinssatz und dem jeweiligen Kurswert darstellt. Normalerweise werden Geldmarktpapiere als abgezinste Schuldverschreibungen ausgegeben. Das bedeutet, dass der Anleger beispielsweise ein Papier mit einem Nominalwert von 1.000 Euro zu einem Preis von 970 Euro erhält. Die Differenz ist der Zinssatz, der bereits vom Kaufbetrag abgezogen wird. 

Der Wert der Geldmarktpapiere ergibt sich also vor allem aus dem Nominalwert abzüglich der Zinsen. Darüber hinaus erkennen Sie auf Grundlage eines Kurswertes, falls die Schuldverschreibungen an der Börse gehandelt werden. Zu Kursen über 100 kommt es meist dann, wenn die Geldmarktpapiere im Vergleich zum aktuellen Marktzins einen etwas höheren Zinssatz verbriefen. Dann steigt die Nachfrage nach den Titeln, was zum Anstieg der Kurse führen kann.

Für wen sind Geldmarktpapiere geeignet?

Auf Käuferseite sind Geldmarktpapiere vorrangig für Anleger geeignet, die ihr Geld wirklich sehr kurzfristig investieren möchten und vielleicht einen etwas höheren Zins als auf dem Tagesgeldkonto haben wollen. Zudem sollte dem Anleger Sicherheit sehr wichtig sein, denn aus Renditesicht handelt es sich bei den Geldmarktpapieren nicht um attraktive Finanzprodukte. Falls eine jederzeitige Verfügbarkeit gewünscht ist, sollten Anleger vor dem Kauf der Papiere darauf achten, ob die Schuldverschreibungen an der Börse gehandelt werden oder zumindest ein täglicher Verkauf an den Emittenten möglich ist. Geeignet sind Wertpapiere aufgrund ihrer kurzen Laufzeit allerdings weder für ein langfristiges Investment oder den regelmäßigen Vermögensaufbau.

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