Aktienfonds mit Nebenwerten im Portfolio - Risikoklasse IV üblich

Nicht nur Aktien werden in Form von Nebenwerten meistens der Risikoklasse IV zugeordnet. Gleiches gilt für Aktienfonds, also aktiv gemanagte Fonds, die ausschließlich oder vorwiegend in- sowie ausländische Nebenwerte in ihrem Portfolio haben.

Daher ist es für Anleger und Sparer wichtig, auch bei der Auswahl von Aktienfonds darauf zu achten, welche Art von Aktienwerten der Fonds im Depot hat.

Informationen bei ETFs äußerst transparent

Beschäftigen wir uns kurz mit Exchange Traded Funds, den ETFs, bevor wir auf aktiv gemanagte Aktienfonds eingehen. Da sich Indexfonds an einem bestimmten Index orientieren, bei dem es sich oft um einen Aktienindex handelt, können sie im weiteren Sinne ebenfalls als Aktienfonds bezeichnet werden. Positiv ist für Sie als Anleger, dass Sie vor dem Geld investieren sehr schnell herausfinden können, wie risikoreich die jeweiligen Aktien sind, die der ETF im Portfolio hat. Es wird nämlich stets ein bekannter Index nachgebildet, der wiederum nur Aktien aus einer bekannten Kategorie beinhaltet. 

Bestes Beispiel ist der Deutsche Aktienindex. Handelt es sich also beispielsweise um ein DAX-ETF, wissen Sie automatisch, dass im Portfolio des Indexfonds ausschließlich die 30 Aktien des Deutschen Aktienindex enthalten sind, bei denen es sich um Standardwerte handelt. Damit wissen Sie, dass der entsprechende ETF-Fonds vermutlich der Risikoklasse III zugeordnet wird. Auf diese Weise können Sie im Prinzip bei allen ETFs am zugrundeliegenden Index erkennen, worauf sich der ETF bezieht und dementsprechend analysieren, welche Art von Aktien der entsprechende Index beinhaltet. 

Aktiv gemanagte Aktienfonds: Analyse der im Portfolio enthaltenen Aktien

Deutlich schwerer ist die Analyse bei aktiv gemanagten Aktienfonds, also Publikumsfonds. Dort ist nicht immer sofort zu erkennen, ob die Fondsgesellschaft insbesondere in Standardwerte oder eher in kleineren Nebenwerte investiert. Daher ist es wichtig, dass Sie sich näher mit dem Fonds beschäftigen. Dabei kommt es vor allem darauf an, in welchen Ländern bzw. Regionen, Branchen und Aktienwerten der Fonds investiert.

Wo erhalte ich Informationen zu Aktienfonds?

Im Idealfall finden Sie zu einigen Aktienfonds, die für Sie zum Geld investieren infrage kommen, ein sogenanntes Fondsportrait. Oftmals stellt die Fondsgesellschaft auf ihrer eigenen Webseite ausreichende Informationen zum Fonds zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise die folgenden, definitiv für Anleger und Sparer interessanten Daten: 

  • Portfoliostruktur (Welche Aktienwerte aus welchen Branchen und Ländern sind enthalten?)
  • Fondsvolumen
  • Ertragssituation
  • Performance in der Vergangenheit

Besonders interessant ist dabei natürlich die Zusammensetzung des Portfolios. Manche von Gesellschaften schlüsseln tatsächlich im Detail auf, welche Aktiengesellschaften sich momentan im Portfolio befinden. Kennen Sie die meisten Unternehmen bereits vom Namen her, spricht vieles dafür, dass es sich um sogenannte Standardwerte handelt. Sind Ihnen die Unternehmens namentlich hingegen eher unbekannt, sollten Sie genauer hinsehen, denn dann könnte es sich vorwiegend um Nebenwerte handeln. Das wiederum bedeutet, dass der Aktienfonds vermutlich der Risikoklasse IV zuzuordnen ist. 

Vorteil: Automatische Risikoverteilung bei Aktienfonds

Im direkten Vergleich mit einem Investment in Aktien, welches Sie in Eigenregie durchführen, haben aktiv gemanagte Aktienfonds einen wesentliche Vorteil. Dieser besteht darin, dass eine automatische Risikostreuung erfolgt, die Sie im Zuge der Diversifikation beim Direktinvestment in Aktien manuell vornehmen müssen. Die Fondsgesellschaft investiert das Kapital der Anleger nämlich nicht nur in einzelne Aktienwerte, sondern hat in der Regel mindestens 20 bis 30 unterschiedliche Aktientitel im Portfolio. Daher wird der Kursverlust von wenigen Aktientiteln nie so stark ins Gewicht fallen, als wenn der Fonds lediglich zwei, drei oder fünf Aktienwerte im Depot hätte.

Mischfonds als interessante Anlagealternative

Falls Ihnen reine Aktienfonds aus der Risikoklasse IV bereits zu spekulativ sind, stellen mitunter sogenannte Mischfonds eine gute Anlagealternative dar. Es handelt sich dabei um Fonds, die in der Regel sowohl in Aktien als auch in Rentenpapiere investieren (dürfen). Das bedeutet, dass der Fondsmanager zum einen sinnvolle Umschichtung vornehmen kann, falls sich die Zins- und Börsensituation am Markt verändert. Darüber hinaus bieten Mischfonds die Möglichkeit, dass zum Beispiel gegen Ende der angedachten Laufzeit Umschichtungen von Aktien in sicherere Rentenpapiere vorgenommen werden. Gemischte Fonds sind also sehr flexibel, sodass insbesondere ertragsorientierte Anleger oft darin eine gute Anlageoption finden.

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