Spareinlagen - Anlageform mit langer Tradition

Zu den ältesten Anlageformen überhaupt zählen die Spareinlagen. Die meisten Menschen kennen mindestens aus ihrer Kindheit unter anderem das Sparbuch, welches häufig dazu dient, direkt nach der Geburt des Kindes damit zu beginnen, regelmäßig Einzahlungen vorzunehmen.

Darüber hinaus gibt es am Finanzmarkt noch einige weitere Produkte, die ebenfalls in den großen Bereich der Spareinlagen fallen.

Was zeichnet Spareinlagen aus?

Unter dem Begriff Spareinlagen werden verschiedene Finanzprodukte zusammengefasst, die nahezu ausschließlich von Banken angeboten werden. Ein wesentliches Merkmal der Spareinlagen besteht darin, dass das Geld äußerst sicher angelegt ist. In dem Zusammenhang fallen die entsprechenden Produkte für die gesetzliche Einlagensicherung. Das bedeutet, dass Spareinlagen innerhalb der Europäischen Union bis zu einem Guthaben von 100.000 Euro je Kunde selbst bei Insolvenz der entsprechenden Bank geschützt sind. 

Die hohe Sicherheit ist daher ein wesentliches Merkmal sämtlicher Spareinlagen, die in die Risikoklasse I eingeordnet werden. Ein nicht so positives Merkmal besteht beim Geld investieren in Spareinlagen allerdings auch darin, dass die Rendite für den Anleger in Zeiten niedriger Zinsen, wie sie aktuell in 2021 gegeben sind, sehr gering ausfällt. In der Regel zahlen die Banken derzeit bei Neuabschlüssen nicht einmal einen Zinssatz von 0,8 Prozent.

Welche Spareinlagen werden am Markt angeboten?

Spareinlagen gibt es am Markt in unterschiedlichen Ausprägungen. Da jedes Kreditinstitut selbst entscheiden kann, welche Eigenschaften das entsprechende Produkt hat, ist es für Anleger und Sparer sinnvoll, sich die entsprechenden Sparangebote näher zu betrachten. Zu den Spareinlagen, die - mit unterschiedlichen Produktnamen - nach wie vor am häufigsten anzutreffen sind, zählen:

  • Sparbuch
  • Spar-Card
  • Sparvertrag
  • Spar-Zertifikate
  • Zuwachssparen
  • Aktiensparen

Das bekannteste Produkt, welches in den Bereich der Spareinlagen fällt, ist noch immer das Sparbuch. Vor allem bei Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken gibt es tatsächlich noch ein physisches Sparbuch. Dieses müssen die Kunden stets vorlegen, wenn eine Auszahlung vorgenommen werden soll. Das „Normalsparbuch“ zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass das Guthaben jederzeit verfügbar ist. Ab einem gewissen Betrag, der normalerweise bei 2.000 Euro liegt, muss allerdings eine vorherige Kündigung vorgenommen, damit die Bank keine Vorschusszinsen berechnet. 

Ein relativ modernes Produkt, welches ebenfalls in den Bereich der Spareinlagen fällt, ist das Aktiensparen. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um eine klassische Spareinlage im engeren Sinne, denn das Guthaben ist in der Regel nicht durch die Einlagensicherung geschützt. Zudem gibt es verschiedene Ausprägungen unter den Banken, wie das Aktiensparen funktioniert. Eine Version besteht zum Beispiel darin, dass das Guthaben je zur Hälfte sehr sicher und zur anderen Hälfte in Aktien angelegt wird.

Für wen sind Spareinlagen ein geeignetes Anlageprodukt?

Aufgrund der angesprochenen Zinssituation erzielen Sie mit Spareinlagen derzeit nur sehr selten eine Rendite von über einem Prozent pro Jahr. Aus dem Grund sind Spareinlagen wie das Sparbuch, die Spar-Card oder auch Zertifikate ausschließlich für solche Anleger und Sparer geeignet, denen hohe Sicherheit bei der Geldanlage extrem wichtig ist. Wer allerdings von einer Geldanlage eine zumindest durchschnittliche Rendite erwarten, der sollte sich nach einer alternativen Anlageform umsehen. Trotz der geringen Zinsen entscheiden sich noch heute vor allem Eltern und Großeltern für Spareinlagen, die das erste Geld für ihr Kind bzw. Enkelkind anlegen oder regelmäßig sparen möchten. Allerdings gibt es auch dann bessere, weil renditestärkere Alternativen, wenn Sie Geld investieren möchten.

Spareinlagen zur Diversifizierung des Portfolios

Zwar gibt es nach wie vor einige Millionen Anleger in Deutschland, die sich für Spareinlagen entscheiden. Trotzdem ist das Gesamtangebot am Markt in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich gesunken. Immer mehr Kreditinstitute streichen zum Beispiel Banksparpläne aus ihrem Programm, weil der Zuspruch der Kunden fehlt. Trotz dieser Entwicklung können Sparbuch & Co. nach wie vor ein wichtiger Teil des Portfolios sein, wenn Sie eine gute Diversifizierung vornehmen möchten. Für den sehr sicheren Teil der Geldanlage kommen nämlich insbesondere die folgenden Anlageprodukte infrage:

Nicht zu verwechseln sind Spareinlagen mit Sparbriefen, bei denen es sich um Schuldverschreibungen handelt. Grundsätzlich raten Experten dazu, aufgrund der niedrigen Zinsen im Normalfall maximal 20 bis 25 Prozent des Vermögens auf einem Sparkonto zu deponieren oder eine andere Form der Spareinlagen zu nutzen.

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