Rentenfonds Europa - Anlageform mit hoher Sicherheit

Rentenfonds aus dem europäischen Bereich werden häufig genannt, wenn Anleger ihr Kapital sicher investieren möchten. Zwar fallen die Rentenfonds in diesem Fall nicht in die Gruppe der Risikoklasse I.

Stattdessen werden sie der Risikoklasse II zugeordnet, die sich allerdings ebenfalls durch eine hohe Sicherheit auszeichnen kann. Dies bezieht sich auf sämtliche Finanzprodukte, die in der Anlageklasse II eingruppiert werden.

Worum handelt es sich bei Rentenfonds?

Grundsätzlich sind Rentenfonds Investmentfonds, die das Kapital der Anleger in der Regel ausschließlich oder zumindest zu einem sehr großen Teil in Rentenpapiere investieren. Dabei handelt es sich um Schuldverschreibungen, die es am Markt in ganz unterschiedlichen Ausprägungen gibt. Die entsprechenden Papiere, die der Fonds für sein Portfolio kauft, werden von den Banken und prinzipiell insbesondere unter den folgenden Bezeichnungen angeboten:

  • Anleihen
  • Rentenpapiere
  • Renten
  • Verzinsliche Wertpapiere
  • Festverzinsliche Wertpapiere

Mit der Kurzform Renten sind also stets Anleihen gemeint, die zum Beispiel von Banken, Staaten oder Unternehmen investiert werden. Exakt diese Schuldverschreibungen werden von Rentenfonds gekauft, sodass der Hauptertrag bei Rentenfonds eindeutig in den zufließenden Zinsen für die festverzinslichen Wertpapiere liegt.

Was sind Rentenfonds Europa?

Als Rentenfonds Europa werden solche Investmentfonds bezeichnet, die in europäische Anleihen investieren. Wenn Sie als Anleger also beispielsweise Geld investieren möchten und in dem Zusammenhang europäische Rentenwerte favorisieren, entscheiden Sie sich einfach für die Rentenfonds Europa. In erster Linie sind es die folgenden drei Arten von Emittenten, welche die entsprechenden Anleihen ausgeben, die Rentenfonds anschließend erwerben:

  • Staaten
  • Banken
  • Wirtschaftsunternehmen

Die weitaus meisten Rentenfonds Europa achten bei der Wahl der Anleihen vorrangig auf eine gute Bonität des jeweiligen Emittenten. Es werden also beispielsweise keine sogenannten Junkbonds erworben, also Rentenpapiere, die von Emittenten mit einer geringen Bonität ausgegeben werden. Das ist wichtig, denn ansonsten würde der entsprechende Rentenfonds nicht mehr in die Risikoklasse II gehören, sondern müsste beispielsweise in der Risikoklasse IV oder sogar V eingeordnet werden.

Rentenfonds Europa: Notierung in Euro oder einer anderen Währung

Die Rentenfonds Europa werden auch deshalb der Risikoklasse II zugeordnet, weil es in dem Sinne kein Emittentenrisiko gibt. Das ist typisch für sämtliche, offene Fonds. Auch bei den Rentenfonds Europa werden die Anteile der Kunden nämlich getrennt von dem Vermögen verwahrt, welches der Fondsgesellschaft zuzuschreiben ist. Sollte der Rentenfonds also insolvent werden, dürften die entsprechenden Gläubiger nicht auf die Anteile der Anleger zugreifen. 

Während es auf der einen Seite kein Emittentenrisiko gibt, kann es andererseits grundsätzlich bei Rentenfonds Europa allerdings zu einem Währungsrisiko kommen. Das trifft allerdings nur unter der Voraussetzung zu, dass der Rentenfonds in Wertpapiere investiert, die nicht in Euro notieren oder falls die Anteile des Fonds nicht in Euro gekauft und verkauft werden können. Für die allermeisten Rentenfonds aus Europa trifft dies jedoch nicht zu, denn die Fondsanteile werden in Euro ausgegeben und auch seitens des Anteilsinhabers zurückgenommen. Zudem sind es insbesondere Staaten und Banken innerhalb der Europäischen Union, welche die Qualitätskriterien der Rentenfonds Europa am besten erfüllen können.

Für welche Anleger sind Rentenfonds Europa geeignet?

Da die Rentenfonds Europa in der zweithöchsten Risikoklasse eingruppiert werden, also das Geld investieren relativ sicher ist, eignen sich diese Investmentfonds dementsprechend vorrangig für sicherheitsorientierte Anleger. Die zu erzielende Rendite ist momentan nur geringfügig höher als bei den meisten Anlageprodukten, die entweder in Risikoklasse I oder ebenfalls Risikoklasse II eingeordnet werden. Trotzdem ist es durch die Wahl des entsprechenden Rentenfonds möglich, eine insgesamt etwas höhere Rendite zu erzielen. 

Dazu sollten Sie wissen, dass es natürlich bezüglich der Struktur durchaus größere Unterschiede zwischen den einzelnen Rentenfonds Europas gibt. So hat die eine Fondsgesellschaft innerhalb ihres Fonds etwas mehr Wertpapiere von Emittenten, die vielleicht nicht unbedingt eine so gute Bonität wie Deutschland als Emittent haben. Andere Fondsgesellschaften wiederum haben ausschließlich Anleihen im Portfolio, bei denen der Emittent das beste Rating von Rating-Agenturen wie Moody's und Standard & Poor's erhält. Dementsprechend kann es natürlich auch Abweichungen im Hinblick auf die Rendite geben, die Sie mit einem Rentenfonds Europa erzielen können.

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