Aktiensparplan als rentable Form des Vermögensaufbaus

Beim Vermögensaufbau lassen sich die Finanzprodukte, die von Banken, Versicherungen oder Fondsgesellschaften angeboten werden, in mehrere Kategorien einteilen.

So gibt es beispielsweise sichere Produkte wie den Banksparplan, aber auch besonders rentable Sparpläne. Dazu zählt unbestritten der Aktiensparplan, der im Durchschnitt betrachtet wohl die renditestärkste Form des Vermögensaufbaus darstellt.

Worum handelt es sich beim Aktiensparplan?

Wie der Name schon sagt, sparen Sie bei einem Aktiensparplan in Wertpapiere, genauer gesagt in Aktientitel. Sie können in Aktien nämlich nicht nur einmalig Geld investieren, sondern darüber hinaus im Zuge eines Aktiensparplans regelmäßig Einzahlungen vornehmen. Dabei ist der Aktiensparplan vergleichbar mit einem Fondssparplan, nur dass eben nicht regelmäßig Fondsanteile, sondern stattdessen Aktien gekauft werden. Allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen dem Aktien- und dem Fondssparplan, sodass jeder Sparer selbst für sich herausfinden muss, welche dieser zwei Varianten zum Vermögensaufbau für ihn besser geeignet sind.

Wie funktioniert ein Aktiensparplan?

Bezüglich der Funktionsweise gibt es ausschließlich Gemeinsamkeiten zwischen dem Fonds- und dem Aktiensparplan. Das bedeutet, dass Sie sich zunächst dafür entscheiden müssen, in welche Aktienwerte Sie regelmäßig sparen möchten. Ferner müssen Sie festlegen, welchen Betrag Sie einzahlen und in welchem Rhythmus der Kauf durchgeführt werden soll. 

Je nach Angebot kann es allerdings eine Schwierigkeit beim Aktiensparplan geben, nämlich dass Sie eventuell - anders als beim Fondssparplan - keine Bruchteile von Aktien erwerben können. Dann könnte der Aktiensparplan nur ausgeführt werden, wenn der monatliche Betrag ausreicht, um davon mindestens ein „Stück“ Aktie zu erwerben. Es gibt allerdings mittlerweile ebenfalls Banken und Broker, die auch bei Aktien den Bruchteilskauf ermöglichen.

Nachdem Sie Ihre Selektionen vorgenommen haben, wird der Aktiensparplan zukünftig automatisch ausgeführt. Das bedeutet, die von Ihnen gewählten Aktienwerte würden - zum Beispiel monatlich - regelmäßig erworben und in ein Depot eingebucht. Dabei ist der Aktiensparplan genauso flexibel wie der Fonds- und ETF-Sparplan, da Sie die Wertpapiere jederzeit veräußern oder sich für andere Aktien im Rahmen zukünftiger Käufe entscheiden können.

Worin unterscheiden sich Aktien- und Fondssparplan?

Viele Sparer wissen noch nicht genau, ob sie sich für einen Aktien- oder Fondssparplan entscheiden sollen. Daher ist es hilfreich, sich etwas näher mit den Unterschieden dieser zwei ansonsten recht ähnlichen Sparpläne zu beschäftigen. Im Wesentlichen unterscheiden sich Fonds- und Aktiensparpläne in den folgenden Punkten:

Risikostreuung: Beim Fondssparplan automatisch, beim Aktiensparplan nicht

Selektion der Aktienwerte: Beim Fondssparplan nimmt diese der Fondsmanager vor, beim Aktiensparplan müssen Sie sich darum selbst kümmern

Benötigtes Fachwissen: Beim Fondssparplan nicht notwendig, beim Aktiensparplan sehr empfehlenswert

Kosten: Beim Fondssparplan oft Ausgabeaufschlag, Verwaltungs- und Managementgebühren, beim Aktiensparplan in der Regel lediglich Transaktionskosten

Riesterfähigkeit: Fondssparplan ja, Aktiensparplan nein

Allein aufgrund dieser Unterschiede können die meisten Sparer bereits entscheiden, ob der Aktien- oder Fondssparplan die bessere Variante ist. Wer zum Beispiel die Riester-Zulagen einbinden möchte, der muss sich gegen den Aktiensparplan entscheiden, weil dieser staatlich nicht gefördert wird. Wer hingegen Spaß daran hat, sich selbst mit den Börsen und Aktienmärkten zu beschäftigen und im Vergleich zum Fondssparplan Kosten einsparen möchte, der entscheidet sich besser für Aktiensparpläne.

Welche Aktien sind für den Aktiensparplan empfehlenswert?

Da der Aktiensparplan in der Regel einem langfristigen Vermögensaufbau und häufig sogar der privaten Altersvorsorge dient, ist es wichtig, bei der Auswahl der Aktien auf einige Punkte zu achten. So sollte es sich weniger um kleine Nebenwerte handeln, weil bei diesen Aktienwerten einfach das Risiko von Verlusten oder sogar einer Insolvenz zu hoch ist. Stattdessen ist es empfehlenswert, sich vor allem auf Standardwerte zu konzentrieren. 

Dabei sollte allerdings möglichst eine Streuung des Kapitals auf mehrere Aktientitel erfolgen, also eine Diversifizierung. Die Auswahl kann zum Beispiel so aussehen, dass Sie insgesamt fünf Aktien aus verschiedenen Branchen und Regionen wählen. So erreichen Sie auch beim regelmäßigen Vermögensaufbau eine gewisse Risikostreuung und profitieren zudem von der Chance, einen überdurchschnittlichen Ertrag zu erzielen. Um eine Auswahl auf fundierter Basis treffen zu können, sollten Sie sich allerdings etwas näher mit den Börsen und den einzelnen Aktientitel beschäftigen.

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