Vermögensverwaltung - Privatanleger mit größeren Vermögen als Zielgruppe

Zahlreiche Anleger kümmern sich selbst um ihre Geldanlagen und holen lediglich hin und wieder den Rat ihres Bankberaters ein. Dies trifft insbesondere auf Sparer, Kleinanleger und weitere Kunden zu.

Auf der anderen Seite gibt es allerdings insbesondere vermögende Privatanleger, die gerne von Experten ihr Vermögen verwalten lassen und demzufolge eine Vermögensverwaltung in Anspruch nehmen.

Was ist eine Vermögensverwaltung?

Wie der Name bereits zu erkennen gibt, handelt es sich bei einer Vermögensverwaltung um eine Dienstleistung, die eine Verwaltung des Vermögens beinhaltet. In dem Fall überträgt der Anleger sein Vermögen - allerdings nur zur Verwaltung - dem jeweiligen Dienstleister. Es gibt private Vermögensverwaltungen, aber auch die meisten, größeren Kreditinstitute bieten in ihrem Haus eine eigene Vermögensverteilung an. Der Vermögensverwalter trifft im Hinblick auf die Kapitalanlage für seine Kunden wichtige Entscheidungen, sodass sich der Anleger nicht selbst um sein Kapital kümmern muss.

Wie funktioniert die Vermögensverwaltung?

Die Funktionsweise einer Vermögensverwaltung ist relativ einfach zu verstehen, selbst für Anfänger. Für das Geld investieren ist der Vermögensverwalter zuständig, der von seinem Kunden den Auftrag dazu erhalten hat. Das bedeutet auch, dass die Vermögensverwaltung jederzeitigen Zugriff auf das Kapital des Kunden hat. Dieser gibt höchstens einige Anweisungen an die Vermögensverwaltung, zum Beispiel, in welche Finanzprodukte das Kapital auf keinen Fall investiert werden soll. 

Die meisten Vermögensverwaltungen teilen ihre Kunden in mehrere Gruppen ein, sodass auf dieser Grundlage seitens des Vermögensverwalters entschieden wird, ob die Kapitalanlage eher sicherheits- oder chancenorientiert erfolgt. Manche Vermögensverwaltungen nutzen dabei eine klassische Dreiteilung, auf deren Grundlage die Kunden in die folgenden Gruppen eingeteilt werden:

  • Sicherheitsorientiert
  • Ertragsorientiert
  • Chancenorientiert

Beim sicherheitsorientierten Anleger steht tatsächlich die möglichst hohe Sicherheit im Vordergrund, sodass der Vermögensverwalter zum Teil andere Finanzprodukte auswählt, als wenn es sich um einen chancenorientierten Anleger handeln würde. Manche Vermögensverwalter nehmen auch noch eine weiter reichende Einteilungen ihrer Kunden vor, sodass es beispielsweise insgesamt 10 oder 20 unterschiedliche Portfolios gibt.

Welche Vorteile bietet die Vermögensverwaltung dem Kunden?

Es gibt durchaus Gründe, warum sich insbesondere vermögende Privatkunden für eine Vermögensverwaltung entscheiden. Es handelt sich meistens um Anleger mit höheren Kapitalsummen. Das hängt damit zusammen, dass die meisten Vermögensverwalter nur dann für ihre Kunden tätig werden, wenn das anzulegende Vermögen sich mindestens im sechsstelligen Bereich bewegt. Damit werden die meisten Kleinanleger ohnehin von der Vermögensverwaltung ausgeschlossen, zumindest in ihrer klassischen Variante. 

Es sind insbesondere die folgenden Vorteile, die Kunden im Zusammenhang mit einer Vermögensverwaltung nennen:

  • Zeitersparnis
  • Kompetenter und fachlich qualifizierte Vermögensverwalter
  • Durchschnittlich bessere Renditen als in der Selbstverwaltung

Diese Vorteile sind relativ einleuchtend. Natürlich spart es dem Anleger eine Menge Zeit, wenn dieser sich nicht selbst mit der Auswahl der geeigneten Geldanlagen beschäftigen muss, sondern dies von Vermögensverwaltung übernommen wird. Ebenfalls nachvollziehbar ist, dass ein fachlich qualifizierter und erfahrener Vermögensverwalter in der Regel am Markt bessere Renditen mit der Kapitalanlage und beim Geld investieren erzielen kann, als wenn der Kunde sich selbst darum kümmert. Hinzu kommt insbesondere bei vermögenderen Privatanlegern, dass diese schlichtweg keine Zeit und häufig auch keine Lust haben, sich selbst mit dem Thema Kapitalanlage zu beschäftigen. Unter diesen Voraussetzungen stellt die Vermögensverwaltung oft eine optimale Lösung dar.

Wie sicher ist eine Vermögensverwaltung?

Der Vermögensverwalter hat zwar den Auftrag, sich um die Kapitalanlage seiner Kunden zu kümmern und erhält demzufolge einen gewissen Zugriff auf das Vermögen. Allerdings sind Vermögensverwaltungen dennoch sicher, denn selbstverständlich darf letztendlich nur im Interesse des Kunden gehandelt werden. Zudem unterliegen die meisten Vermögensverwalter der Bankenaufsicht, sodass Betrügereien schnell auffallen würden. Im Grunde sind Vermögensverwalter also genauso sicher, als wenn Sie Ihr Geld bei der Bank deponieren.

Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Vermögensverwaltungen meistens mit etwas risikoreicheren Anlageprodukten arbeiten, wie zum Beispiel Fonds, Aktien und anderen Wertpapieren. Dafür allerdings sind meistens die Renditen besser, als wenn Sie Ihr Geld zum Beispiel auf einem Festgeldkonto deponieren oder in Bundeswertpapiere investieren.

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Als Robo-Advisors werden digitale Vermögensverwalter bezeichnet, die ausschließlich online ihren Service anbieten. Man spricht in dem Zusammenhang häufig auch vom Online-Vermögensverwalter.

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