Rechenbeispiele: 50 Euro monatlich in einem Sparplan einzahlen

Zahlreiche Sparer können sich nicht auf Anhieb vorstellen, wie viel Kapital sie beispielsweise nach 20 Jahren angespart haben, wenn sie monatlich 50 Euro in einen Sparplan einzahlen.

Wichtig zu wissen ist, dass der Kapitalbetrag, über den Sie später verfügen kommen, stets von mehreren Faktoren abhängig ist. Großen Einfluss haben naturgemäß die Laufzeit (Einzahlungsdauer), die monatliche Rate und vor allem die durchschnittliche Rendite des Sparplans, für die Sie sich entschieden haben.

Rechenbeispiel 1: 50 Euro monatlich über 10 Jahre

Damit Sie sich besser vorstellen können, welche Kapitalsummen Sie später mit einem monatlichen Sparbeitrag von beispielsweise 50 Euro erreichen können, möchten wir im Folgenden einige Rechenbeispiele aufzeigen. Grundlage ist stets eine monatliche Sparrate in Höhe von 50 Euro. Darüber hinaus gibt es allerdings mehrere Variablen, nämlich:

  • Laufzeit (Anspardauer)
  • Durchschnittliche Rendite
  • Art des Sparplans

Auf dieser Grundlage möchten wir im Folgenden mehrere Rechenbeispiele durchführen, wie zum Beispiel das folgende:

Art des Sparvertrages: Banksparplan

Monatsrate: 50 Euro

Anspardauer: 10 Jahre

Durchschnittliche Rendite: 0,8 Prozent pro Jahr

Kapital nach 10 Jahren: ca. 6.250 Euro

Dass die Rendite und vor allem das später verfügbare Kapital in diesem Beispiel relativ gering ausfällt, liegt einzig und allein am Produkt. Mittlerweile haben diverse Banken den Banksparplan ohnehin aus dem Programm genommen, weil die Renditen sich aufgrund der Niedrigzinsphase selten oberhalb von 1,5 Prozent bewegen. Daher ist der Banksparplan für viele Sparer schlichtweg unattraktiv geworden. Dass Sie allerdings bereits mit einer monatlichen Sparrate von 50 Euro wesentlich höheren Ertrag erzielen können, zeigt das folgende Beispiel.

Rechenbeispiel 2: 50 Euro monatlich sparen mit einer Rendite von 3,8 Prozent  

In diesem Beispiel sparen Sie ebenfalls 50 Euro pro Monat, allerdings über einen längeren Zeitraum und vor allem nicht in einen Banksparplan, sondern stattdessen in eine fondsgebundene Rentenversicherung. Daraus können sich beispielhaft die folgenden Daten und Zahlen ergeben:

Art des Sparvertrages: Fondsgebundene Rentenversicherung

Monatsrate: 50 Euro

Anspardauer: 20 Jahre

Durchschnittliche Rendite: 3,8 Prozent pro Jahr

Kapital nach 20 Jahren: ca. 17.850 Euro

In dem Fall müssen Sie beachten, dass es sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung handelt. Diese investiert Ihr Kapital zum Großteil in Fonds, insbesondere in Renten- und Aktienfonds. Bei der klassischen privaten Rentenversicherung lägen die Renditen allerdings bei Neuverträgen heutzutage deutlich niedriger, selten oberhalb von 2,5 Prozent. 

Rechenbeispiel 3: 50 Euro monatlich sparen als Altersvorsorge

Besonders effektiv sind rentable Sparpläne mit einer sehr langen Laufzeit. Immer öfter werden beispielsweise ETF- oder Fondssparpläne zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge genutzt. Selbst dann lässt sich mit einem Monatsbeitrag von 50 Euro eine hohe Kapitalsumme erreichen, insbesondere unter der Voraussetzung, dass sogar die Riester-Zulagen mit einbezogen werden können. Dies möchten wir im folgenden Beispiel tun:

Art des Sparvertrages: Fondssparplan

Monatsrate: 50 Euro

Anspardauer: 35 Jahre

Riester-Zulagen: 350 Euro/Jahr

Durchschnittliche Rendite: 5,2 Prozent pro Jahr

Kapital nach 35 Jahren: ca. 120.000 Euro

An diesem Beispiel erkennen Sie, dass Sie mit einer relativ gering klingenden monatlichen Sparrate von 50 Euro nach 35 Jahren immerhin eine stattliche Summe von über 100.000 Euro angespart haben. Hinzu kommt in dem Fall neben Ihren Einzahlungen noch die Riester-Zulage, die in diesem Beispiel aus zweimal der jährlichen Grundzulage in Höhe von jeweils 175 Euro pro Person besteht. Besonders lohnt sich Riester-Sparen übrigens mit Kindern, denn dann würden Sie zusätzlich pro Kind noch einmal jährlich 300 Euro hinzu bekommen. 

Weitere staatliche Förderungen möglich

Insbesondere unter der Voraussetzung, dass Sie sich momentan keinen höheren Sparbeitrag als 50 Euro monatlich und auch kein Geld investieren leisten können, kommen vermutlich noch weitere staatliche Zulagen infrage. Dies trifft insbesondere unter der Voraussetzung zu, dass Sie bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten. In dem Fall kommen möglicherweise die folgenden Zulagen zum Tragen:

  • Arbeitnehmer-Sparzulage
  • Wohnungsbauprämie (beim Bausparvertrag)
  • VL-Leistungen

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass Sie auf keinen Fall denken sollten, dass Sie mit lediglich 50 Euro pro Monat kein großes Vermögen aufbauen können. Mit Sparverträgen, die über eine gute Rendite verfügen sowie der eventuellen Einbeziehung staatlicher Förderungen wie der Riester-Rente, können selbst bei scheinbar geringen monatlichen Einzahlungen nach 10, 20 oder 30 Jahren stattliche Kapitalsummen angespart werden.

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