P2P Kredite - Passives Einkommen mit Geld verleihen

Insbesondere die echten, passiven Einkommen basieren darauf, dass bereits Vermögen vorhanden ist, auf dessen Grundlage das passive Einkommen erzielt werden kann. Sie müssen in dem Fall also lediglich Geld investieren und können dann zum Beispiel durch Zinsen oder sonstige Erträge ein passives Einkommen generieren

Genau so kann auch eine weitere Form des passiven Einkommens funktionieren, nämlich die mit sogenannten P2P Kredite. Worum es sich dabei handelt, wie P2P Kredite funktionieren, wie die Einnahmen versteuert werden müssen und in welcher Form Sie mit diesen Krediten ein passives Einkommen generieren können, das erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Was sind P2P Kredite und wie funktionieren sie?

Die Abkürzung P2P steht für Peer-to-Peer. Damit ist gemeint, dass diese Kredite nicht nur von Privatpersonen aufgenommen, sondern ebenso von Privatpersonen vergeben werden. In dem Fall tritt also keine Bank als direkte Kreditgeberin auf, wie es häufig der Fall ist. In der Praxis richten sich die P2P Kredite einerseits an Anleger, die durch den Verleih ihres Geldes einen Ertrag generieren möchten. 

Auf der anderen Seite sind vor allem Kreditnehmer mit einer nicht besonders guten Bonität die Zielgruppe, die vielleicht von Banken gar keinen Kredit mehr erhalten. Abgewickelt werden die P2P Kredite über spezielle Plattformen, die sogenannten P2P-Plattformen. Dort können sich Kreditsuchende und Geldgeber treffen, damit der entsprechende Kredit zustande kommt. Der weitere Ablauf ist dann wie bei jedem, gewöhnlichen Kredit, nämlich dass eine Zins- und Rückzahlung der aufgenommenen Darlehenssumme erfolgt.

Wie erziele ich ein passives Einkommen mit P2P Krediten?

Wer mit P2P Krediten ein passives Einkommen generieren möchten, der hat dazu exakt drei Möglichkeiten, nämlich: 

  • Als Anleger eigenes Geld verleihen und damit Kreditgeber sein
  • P2P-Plattform aufbauen
  • Als Vermittler für P2P-Kredite tätig sein

Lassen Sie uns kurz auf diese unterschiedlichen Varianten eingehen, wie Sie mit P2P Krediten selbst ein passives Einkommen generieren können. Der zuletzt genannte Punkt, nämlich als Vermittler tätig zu sein, wird in der Praxis selten genutzt. Zudem handelt es sich dann nicht mehr um ein wirklich passives Einkommen, weil Sie nicht wenig Arbeitszeit investieren müssten. 

Deutlich häufiger wird die in unserer Auflistung zuerst genannte Variante genutzt, nämlich dass Sie selbst als Kreditgeber auftreten. Wenn Sie Ihr Geld in Form der P2P Kredite investieren, dann verleihen Sie Ihr Kapital in der Regel zu einem attraktiven Zinssatz. Je nach Bonität des Kreditsuchenden können Sie bei den P2P Krediten durchaus Zinsen zwischen sechs bis zehn Prozent generieren. Wenn Sie also beispielsweise insgesamt 100.000 Euro verleihen, zu einem Zins von beispielsweise sieben Prozent, würde das immerhin knapp 600 Euro an monatlichen Einnahmen bedeuten. Sie sollten allerdings niemals Ihre gesamte Investitionssumme an einen Kreditsuchenden verleihen, sondern eine Diversifikation vornehmen. 

Eine dritte Möglichkeit, wie Sie ebenfalls mit P2P Krediten ein passives Einkommen generieren können, wird ebenfalls nicht besonders häufig genutzte. Das liegt daran, dass es relativ aufwendig und kompliziert ist, auf diese Art und Weise ein passives Einkommen zu generieren. Die Variante besteht darin, dass Sie selbst eine P2P-Plattform aufbauen. Anschließend würden Sie durch die Einnahmen ein regelmäßiges Einkommen erzielen. Wie Sie im Detail mit einer P2P-Plattform Geld verdienen können, darauf gehen wir gegen Ende unseres Beitrages etwas näher ein. 

Warum nehmen Leute P2P Kredite auf?

Es gibt mehrere Gründe, warum sich Kreditsuchende gezielt für P2P Kredite entscheiden. Dazu gehören insbesondere:

  • Unabhängigkeit von Banken
  • Höhere Wahrscheinlichkeit der Kreditvergabe bei mittlerer und schlechter Qualität
  • Günstige Konditionen (insbesondere bei sehr guter Bonität)

Tatsächlich gibt es eine Reihe von Kreditsuchenden, die sich deshalb gezielt für P2P Kredite entscheiden, weil sie unabhängig von Banken Geld aufnehmen möchten. Dahinter kann zum Beispiel stecken, dass Sie eine bestehende Kreditlinie nicht durch einen zusätzlichen Kredit belasten möchten. Manche Kreditsuchende vertrauen den Banken auch schlichtweg nicht, sodass sie ihr Geld von Privatpersonen erhalten. 

Ein ebenfalls häufiger Grund für die Aufnahme von P2P Krediten ist, dass die Wahrscheinlichkeit der Kreditvergabe insbesondere bei mittlerer oder schlechtere Bonität größer ist, als wenn Sie sich an ein Kreditinstitut wenden. Insbesondere durch die Diversifizierung sind Anleger eher dazu bereit, Ihnen zum Beispiel 500 Euro zu leihen, als wenn die Bank die gesamte Finanzierung über vielleicht 20.000 Euro durchführen müsste. 

Manchen Personen entscheiden sich auch für P2P Kredite, weil sie dort günstigere Konditionen als bei einem Bankkredit erhalten. Das trifft allerdings in der Regel nur unter der Voraussetzung zu, dass Sie eine besonders gute Bonität haben. Die Zinsen, die Sie als Kreditnehmer bei P2P Krediten zahlen, richten sich nämlich sehr häufig nach Ihrer eigenen Bonität. Umso höher die Bonität ist, desto weniger Zinsen müssen Sie an den Anleger/Kreditgeber zahlen. 

Wie werden P2P Kredite versteuert?

Wenn es um Einnahmen, beispielsweise um ein passives Einkommen durch P2P Kredite geht, dann spielt natürlich auch die Versteuerung eine Rolle. Bei P2P Krediten ist das relativ einfach, denn wer Geld verleiht und dann Zinsen erhält, dann handelt es sich um sogenannte Kapitalerträge. Das wiederum bedeutet, dass die Einnahmen in den Bereich der Kapitalertragsteuer fallen, genauer gesagt unter die Abgeltungssteuer. Der Steuersatz beläuft sich auf 25 Prozent, zuzüglich eines eventuellen Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer, sodass der Steuersatz insgesamt bis zu 26,38 Prozent betragen kann. 

Wenn Sie sich allerdings alternativ entscheiden, selbst eine P2P-Plattform aufzubauen und zu betrieben, um dann durch die Einnahmen ein passives Einkommen zu generieren, ist die Einkunftsart eine etwas andere. Dann erzielen Sie nämlich Einnahmen aus einem Gewerbebetrieb, die natürlich ebenfalls versteuert werden müssen. Neben der gewöhnlichen Einkommensteuer greift dann eventuell die Gewerbesteuer als zusätzliche Belastung, wenn Ihr Gewinn 24.500 Euro übersteigt. 

Welche P2P-Plattform ist die beste?

Wenn Sie sich als Investor und somit Kreditgeber dafür entscheiden, mit dem Verleih Ihres Geldes ein passives Einkommen mit P2P Krediten zu generieren, kommt es auch etwas auf die Wahl der richtigen Plattform an. Passiert zum Beispiel auf der Plattform kaum etwas, ist Ihre Chance eher gering, dort überhaupt passende Kreditsuchende zu finden. Darüber hinaus gibt es dennoch nicht die eine beste Plattform, da jeder Kreditnehmer und jeder Anleger etwas andere Ziele hat. Grundsätzlich macht es Sinn, dass Sie sich eher für die größeren und bekannten P2P-Plattformen entscheiden, da es dort wahrscheinlicher ist, dass Sie Ihr Geld investieren und entsprechend ein passives Einkommen generieren können. 

Wie verdienen P2P-Plattformen Geld?

Wie P2P-Plattformen im Detail Geld verdienen, hängt im Wesentlichen von der Form des Geschäftsmodells ab. Mit direkten oder indirekten Preisen verdienen die P2P-Plattformen in der Regel zum einen an den Investoren und zum anderen vor allem an den Kreditnehmern. Die überwiegenden Einnahmen der P2P-Plattform stammen normalerweise von den Kreditnehmern.  Dann ist es vor allem die Vermittlungsgebühr, die seitens der Kreditnehmer bei der Auszahlung des Kredites zu zahlen ist. 

Wie hoch die Vermittlungsgebühr ist, hängt natürlich von der jeweiligen Plattform ab. Im Durchschnitt können Sie von etwa 3,5 Prozent auf Grundlage der Kreditsumme ausgehen. Darüber hinaus berechnen manche Plattformen zusätzlich eine jährliche Verwaltungsgebühr. Diese beläuft sich dann oftmals auf ein bis zwei Prozent. Für Meinungen sowie Zusatzdienstleistungen verlangen manche P2P-Plattformen ebenfalls eine Gebühr, sodass die Plattformen zusammengefasst auf der Seite der Kreditnehmer durch folgende Gebühren Geld verdienen können: 

  • Vermittlungsgebühr
  • Verwaltungsgebühr
  • Gebühren für Kupfermeinungen und Zusatzleistungen

Anleger hingegen müssen auf P2P-Plattformen meistens entweder gar keine oder nur relativ niedrige Gebühren bezahlen. Dahinter steckt der Gedanke, dass die Plattform natürlich nur funktioniert, wenn es Investoren gibt, die durch den Verleih ihres Geldes ein passives Einkommen oder sonstige Einnahmen generieren möchten.

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