Sichere Anlageformen - Tages- und Festgelder auch 2022 hoch im Kurs

Eigentlich sollte man meinen, dass für die weitaus meisten Anleger Anlageformen wie Spareinlagen, Tages- und Festgelder aufgrund der mickrigen Zinsen nicht mehr infrage kommen. Trotzdem haben die Bundesbürger auch in 2022 nach wie vor mehrere Hundert Milliarden Euro auf solchen Anlagekonten deponiert, bei denen sie noch nicht einmal einen Zins von einem Prozent erhalten.

Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen auch in der Niedrigzinsphase gefragt 

Den wesentlichen Grund dafür, dass selbst bei Zinsen von unter einem Prozent zahlreiche Anleger ihr Geld sicher auf einem Spar-, Festgeld- oder Tagesgeldkonto deponieren, ist die hohe Sicherheit. Alle drei Anlageformen fallen in den Bereich der Einlagensicherung, sodass die Guthaben auch bei einer Insolvenz der Bank geschützt sind. Bei anscheinend immer mehr riskanten Finanzanlagen, wie zum Beispiel das Investment in Rohstoffe, andere Sachwerte oder auch Kryptowährungen, entscheiden sich daher viele Anleger bewusst gegen diesen Trend und für eine hohe Sicherheit.

Angebote ausländischer Banken als mögliche Alternative

Für solche Anleger, die zwar einerseits nach wie vor sicher auf einem Fest- oder Tagesgeldkonto ihr Geld investieren möchten, dabei aber zum mindestens einen etwas höheren Zins als bei den deutschen Banken erhalten wollen, bieten sich ausländische Tagesgeld- und Festgeldangebote an. Aufgrund der Globalisierung ist es heutzutage problemlos möglich, zum Beispiel nicht bei einer deutschen, sondern bei einer französischen, dänischen oder italienischen Bank ein Anlagekonto zu eröffnen. Besonders bequem und schnell funktioniert das über sogenannte Zinsportale. Diese sammeln Angebote ausländischer Kreditinstitute und bieten Anlegern die Möglichkeit, das Geld dorthin bequem zu transferieren und somit ein ausländisches Anlagekonto in Anspruch nehmen zu können. 

Achtung: Auf die gesetzliche Einlagensicherung achten 

Wer mit dem Gedanken spielt, sein Geld - beispielsweise über ein Zinsportal - bei einer ausländischen Bank anzulegen, sollte allerdings auf die Einlagensicherung achten. In erster Linie ist es innerhalb der Europäischen Union garantiert, das Guthaben zu 100.000 Euro selbst bei Insolvenz der kontoführenden Bank geschützt sind. Über die Grenze hinaus gibt es oft allerdings keine oder eine deutlich geringere Einlagensicherung. Daher sollten Sie sich insbesondere für Auslandsbanken entscheiden, die in der Eurozone ansässig sind. Übersteigt Ihr Anlagebetrag dann noch 100.000 Euro, ist es ratsam, diesen entweder zu splitten oder sich für eine Bank zu entscheiden, bei der über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus noch eine private Einlagensicherungsgarantie existiert.

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