Investieren in der Inflation – was ist clever?

Die Inflationsrate scheint momentan Monat für Monat in eine immer neue Höhe zu schießen. Aktuell (August 2022) beläuft sich die Preisteuerungsrate mit 7,9 Prozent auf einen sehr hohen Wert. Unter anderem Anleger stellen sich in dieser Situation die Frage, wie sie nun am besten Geld investieren können und welche Anlageprodukte clever sind.

Hände weg von sicheren, verzinsliche Geldanlagen

Sichere, verzinsliche Geldanlagen sind natürlich für manche Anleger sehr sinnvoll, wenn der Kapitalschutz oberste Priorität hat. Wer allerdings eine etwas höhere Rendite haben möchte, der sollte gerade in der momentanen Phase hoher Inflation möglichst die Finger weg von solchen Anlageformen lassen. Dazu zählen vor allen Dingen Spareinlagen, Tages- und Festgelder sowie Geldmarktpapiere. All diese Finanzprodukte haben gemeinsam, dass sie eine nicht attraktive Rendite beinhalten, denn der Zinssatz beläuft sich in der Regel nur auf 0,3 bis 1,2 Prozent. Das aber bedeutet, dass unter Einbezug der Inflationsrate reale Kapitalverluste von teilweise über sieben Prozent jährlich entstehen. 

Sachwerte als clevere Geldanlage bei hoher Inflation

Die am häufigsten genannte Geldanlage ist während einer Phase hoher Inflation die sogenannte Sachwertanlage. Sachwerte beinhalten nämlich einen automatischen Inflationsschutz, weil ein Materialwert hinter dem jeweiligen Investment steht. Daher gibt es eine wachsende Anzahl von Anlageberatern und sonstigen Finanzexperten, die Kunden momentan auch aufgrund der hohen Inflationsrate empfehlen, ihr Geld zum Beispiel in Edelmetalle oder auch Immobilien anzulegen. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche, andere Sachwerte, wie zum Beispiel Schmuck, Diamanten oder auch Luxusuhren. 

Aktien als Empfehlung mit Einschränkung

Aktien gelten generell ebenfalls als clevere Geldanlage, weil sich die langfristigen Durchschnittsrenditen durchaus im Bereich zwischen sieben und acht Prozent im Jahr bewegen können. Aber gilt das auch bei hoher Inflation? Tendenziell sind die Börsen historisch bedingt eher schwächer, wenn im Rahmen der Volkswirtschaft eine relativ hohe Inflationsrate herrscht. Der Grund besteht darin, dass hohe Inflationsraten oft steigende Anlagezinsen zur Folge haben. Das wiederum führt dazu, dass manche Aktienbesitzer ihre Wertpapiere verkaufen, um das Geld stattdessen sicherer und mit einem guten Zins anzulegen. 

Trotz dieser Tatsache sind Aktien sowie offene Fonds und auch ETFs sicherlich während der hohen Inflationsrate dennoch eine gute Möglichkeit, um Geld clever und rentabel anzulegen. Darüber hinaus gibt es noch sehr spezielle Anlageformen, die ebenfalls eine Option bei hoher Inflationsrate sein können. Dazu zählen zum Beispiel geschlossene Fonds, bei denen Sie ein bestimmtes Projekt mit finanzieren und ebenfalls oft von einer überdurchschnittlichen Rendite profitieren können. Meistens geht es dabei um Sachwerte, wie zum Beispiel den Bau und Betrieb einer Windkraftanlage oder den Erwerb einer Immobilie, sodass Sie zum Beispiel auch über Crowdinvesting die Möglichkeit haben, Ihr Geld trotz hoher Inflationsrate clever anzulegen.

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