Geldanlage für Senioren - Was ist das optimale Investment?

Zahlreiche Anleger machen beim Geld investieren den Fehler, dass die Finanzprodukte nicht auf ihre eigenen Bedürfnisse abgestimmt wählen.

Wer beispielsweise sehr sicherheitsorientiert ist, sollte nicht unbedingt in Aktien oder mittels Unternehmensbeteiligungen investieren. Eine besondere Gruppe von Anlegern sind Senioren, denn diese müssen bei der Wahl des passenden Investments auf bestimmte Eigenschaften und Merkmale achten.

Senioren oftmals mit größeren Vermögen

Die heutige Generation der Senioren ist zwar auf der einen Seite dadurch gekennzeichnet, dass zahlreiche Rentner und Rentnerinnen nicht allein von ihrer gesetzlichen Rente leben können. Auf der anderen Seite haben Senioren und Seniorinnen allerdings oftmals ein durchaus stattliches Vermögen zur Verfügung, welches sie investieren können. Dies besteht nicht immer ausschließlich aus Immobilieneigentum, sondern ferner beispielsweise aus den folgenden Elementen:

  • Bankguthaben
  • Lebensversicherung
  • Wertpapiere
  • Sachwerte wie Edelmetalle

Für ältere Menschen stellt sich daher häufig Frage, wie dieses Vermögen im Alter am besten investiert werden könnte.

Sicherheit steht meistens im Fokus

Ein relativ geringer Anteil der Senioren möchte noch mit dem vorhandenen Vermögen spekulieren und dementsprechend keine risikoreichen Finanzprodukte wählen. Im Allgemeinen, Ausnahmen bestätigen naturgemäß die Regel, sind daher insbesondere die folgenden Finanz- und Anlageprodukte für Senioren, also insbesondere für Menschen ab 60 Jahren, eher weniger geeignet:

Der Grund besteht insbesondere darin, dass all die genannten Anlageformen zwar durchaus gute Erträge generieren, dafür auf der anderen Seite allerdings ein (höheres) Verlustrisiko existiert. Die weitaus meisten Senioren wünschen sich allerdings eine hohe Sicherheit, sodass das Vermögen zumindest nicht geringer wird. Die Stabilität der Anlageformen spielt daher eine wesentliche Rolle, wenn ältere Menschen nach einem optimalen Investment suchen. 

Welche Anlageformen sind ideal für Senioren?

Die meisten Senioren und Seniorinnen möchten bei ihrer Anlage garantiert haben, dass keine Verluste entstehen können. Immerhin dient das Vermögen nicht selten, um daraus eine zusätzliche und somit private Rente zu generieren. Deshalb wäre es unter Umständen fatal, wenn durch Verluste das angesparte Kapital schrumpft. Aus dem Grund kommen für die meisten ältere Menschen nur solche Investments infrage, bei denen es zum einen nur ein geringes oder im besten Fall gar kein Risiko von Verlusten gibt und zum anderen bestenfalls regelmäßige Erträge garantiert werden.

Das Problem besteht allerdings darin, dass solche, sehr sicheren Investments nahezu ausnahmslos mit einer relativ geringen Rendite einhergehen. Trotzdem muss es sich dabei nicht automatisch um ein echtes Problem handeln, weil eben der Vermögenserhalt im Vordergrund steht und nicht, mit dem angesparten Kapital noch überdurchschnittliche Erträge zu generieren. Aus dem Grund entscheiden sich Senioren häufig für eine der folgenden Kapitalanlagen:

Einige der zuvor genannten Investments fallen sogar unter die Einlagensicherung, nämlich Festgelder und Spareinlagen. Aber auch sichere Staatsanleihen, wie zum Beispiel Bundesanleihen, sind definitiv für viele Senioren geeignet. Eine weitere Eigenschaft neben der hohen Sicherheit sollte allerdings bei der Wahl der Anlageform ebenfalls Berücksichtigung finden, nämlich die relativ schnelle Verfügbarkeit des Kapitals. 

Schneller Kapitalbedarf bei Senioren nicht selten

Bei ältere Menschen kommt es häufiger vor, dass auf einmal dringender Kapitalbedarf besteht. So möchte man beispielsweise den Kindern eine größere Schenkung machen, muss aus dem Eigenheim in ein Pflegeheim ziehen oder es stehen sonstige, größere Ausgaben an. In dem Fall ist es wichtig, dass das Geld nicht nur sicher angelegt, sondern möglichst schnell verfügbar ist. 

Vor diesem Hintergrund wäre es also - trotz hoher Sicherheit - nicht die richtige Wahl, sich zum Beispiel für einen Sparbrief mit einer Laufzeit von zehn Jahren zu entscheiden. In dem Fall sind nämlich vorzeitige Verfügungen normalerweise nicht möglich, sodass der ältere Mensch zwar sein Vermögen sicher investiert hat, allerdings nicht vor Fälligkeit darauf zugreifen kann. Daher ist es empfehlenswert, das Kapital im Alter zu diversifizieren, also aufzuteilen.

Auch im Alter auf Risikostreuung bzw. Diversifikation achten

Da bei Senioren und Seniorinnen bezüglich der Geldanlage meistens die zwei genannten Punkte, nämlich hohe Sicherheit und jederzeitige Verfügbarkeit des Kapitals, eine große Rolle spielen, ist es oft sinnvoll, das vorhandene Vermögen auf mehrere Anlageformen aufzuteilen. Dabei sollte ein Augenmerk auf die hohe Sicherheit, aber ebenfalls auf Flexibilität und schnelle Verfügbarkeit liegen. Daher könnte eine mögliche Strukturierung des Portfolios wie folgt aussehen:

Sowohl die Staatsanleihen als auch die Geldmarkt- und Rentenfonds sorgen dafür, dass das Kapital schnell verfügbar ist. Gleiches gilt für Festgelder mit kurzen Laufzeiten. Ein Teil des Kapitals können ältere Menschen allerdings auch noch etwas längerfristiger investieren, wie zum Beispiel in Festgelder mit mittleren Laufzeiten oder Sparbriefen, bei dem keine vorzeitige Verfügungen möglich ist.

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