Regelmäßige Erträge durch Zinsen, Dividenden und mehr

Für eine Form des passiven Einkommens ist das Geld investieren die unabdingbare Voraussetzung. In diesem Fall erzielen Sie Ihre Einkünfte nämlich dadurch, dass Sie Kapital anlegen und dafür Zinsen, Dividenden oder sonstige Erträge vereinnahmen.

Es handelt sich dabei im Grunde um die reinste Form des passiven Einkommens, denn Sie müssen selbst keine Arbeit verrichten, sondern lassen faktisch Ihr Geld für sich arbeiten.

Passives Einkommen insbesondere für vermögende Privatkunden

Tatsächlich ist es in der Praxis nicht selten der Fall, dass die Möglichkeit eines rein passiven Einkommens auch vom finanziellen Potenzial der Menschen abhängig ist. Das beste Beispiel ist das im Grunde reinste, passive Einkommen, bei dem die Einkünfte ausschließlich aus bereits vorhandenem Kapital resultieren. Bei dieser Art des passiven Einkommens müssen Sie tatsächlich selbst nichts tun, sondern stattdessen erzielen Sie für Ihr investiertes Kapital eine Form von Ertrag. 

Welche Erträge aus Kapitalvermögen gibt es in der Praxis?

Besonders vermögende Privatkunden, wie zum Beispiel Millionäre oder sogar Milliardäre, nutzen oft die Möglichkeit, mit ihrem Kapital bzw. Vermögen ein passives Einkommen zu generieren. Generell gibt es mehrere Ertragsformen bei den sogenannten Einkünften aus Kapitalvermögen, insbesondere:

  • Zinsen
  • Dividenden
  • Gewinnausschüttungen
  • Umsatzbeteiligungen
  • Mischung aus Zinsen und Gewinnbeteiligung

Bei all diesen genannten Formen handelt es sich um Erträge, die Ihnen als Anleger und Kapitalinhaber entweder regelmäßig oder unregelmäßig zufließen. Diese Erträge wiederum stellen in dem Fall Ihre passiven Einkünfte dar. Sie müssen dafür nichts anderes tun, als Ihr Geld möglichst rentabel und geschickt anzulegen.

Zinsen und Dividenden: Die häufigsten Einkunftsarten aus Kapitalvermögen

Die häufigsten Einkunftsarten aus Kapitalvermögen, die gleichsam mit zu den häufigsten passiven Einkommen überhaupt zählen, sind auf der einen Seite Zinsen und zum anderen Dividenden. Zahlreiche Finanzprodukte am Markt versprechen den Anlegern Zinsen als Gegenleistung für die Überlassung des Geldes. Dies gilt insbesondere für die folgenden Anlageformen, die entweder mit einem festen oder variablen Zins ausgestattet sind:

Bei diesen Anlageformen erhalten Sie Zinsen als Ertrag und gleichzeitig damit ein passives Einkommen. Die Höhe der Einnahmen kann sehr stark variieren und ist einerseits vom gezahlten Zins und zum anderen naturgemäß ebenfalls davon abhängig, wie viel Geld Sie investieren möchten. Die zweite Hauptart des passiven Einkommens im Bereich der Einkünfte aus Kapitalvermögen sind die Dividenden. Diese Ertragsform kommt bei Aktien zum Tragen, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Aktiengesellschaft grundsätzlich einen Gewinn erzielt und somit unter Umständen eine Dividende an ihre Aktionäre ausschüttet. 

Es handelt sich dabei allerdings nicht um einen automatischen Mechanismus. Das bedeutet, dass eine Aktiengesellschaft selbstverständlich auch bei einem positiven Betriebsergebnis beschließen kann, keine Dividende auszuschütten. Andersherum ist es einer AG nicht untersagt, trotz eines Jahresfehlbetrages dennoch die Aktionäre durch eine Dividende zu beteiligen. Die Messgröße dafür, wie rentabel die Dividende im Detail ist, ist die Dividendenrendite. Viele Anleger konzentrieren sich insbesondere in den letzten Jahren bei der Auswahl der Aktien auf sogenannte Dividendentitel. Dabei handelt es sich um Aktienwerte, bei denen die Dividendenrendite überdurchschnittlich gut ist. 

Spekulations- und Kursgewinne ebenfalls als Ertrag aus Kapitalvermögen

Eine ebenfalls häufig genutzte Art, wie Sie aus Ihrem Kapital ein passives Einkommen generieren möchten können, sind Kurs- und Spekulationsgewinne. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell boomenden Börsen und ebenfalls der Kryptowährungen steigen immer mehr Menschen in den kurzfristigen Handel bestimmter Finanzprodukte ein. In dem Fall fließen Ihnen allerdings keine regelmäßigen Erträge zu, wie es zum Beispiel bei Anleihen oder Aktien in Form der Zinsen und Dividenden der Fall ist. Trotzdem schaffen es einige erfahrene und qualifizierte Händler, beispielsweise mit der Spekulation auf Grundlage folgender Anlage- und Finanzprodukte erfolgreich zu sein:

Die Ertragschancen sind bei Spekulationen allerdings mit einem hohen Risiko verbunden. 

Beim passiven Einkommen aus Kapitalvermögen an die Steuer denken 

Einen Nachteil hat das passive Einkommen in Form der Einkünfte aus Kapitalvermögen: Oberhalb des sogenannten Sparer-Pauschbetrages müssen Sie eine Abgeltungssteuer von Ihren Erträgen zahlen. Diese Steuer ist eine Kapitalertragsteuer und beläuft sich auf 25 Prozent der jeweiligen Erträge. Dabei gilt die Abgeltungssteuer für die weitaus meisten Einkünfte aus Kapitalvermögen, insbesondere:

  • Zinsen
  • Dividenden
  • Kurs- oder Währungsgewinne

Lediglich der Handel mit Kryptowährungen oder Edelmetallen ist unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei, wenn es sich in dem Fall und private Veräußerungsgeschäfte handelt. Den vollen Ertrag können Sie dann als passives Einkommen behalten, wenn zwischen Kauf und Verkauf mindestens zwölf Monate liegen.

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