Devisengeschäfte - Passives Einkommen mit Forex-Trading

An den Finanzmärkten können zahlreiche Produkte und Werte gehandelt werden. Dazu zählen keineswegs nur Aktien, Anleihen, Fonds und Derivate. Darüber hinaus haben Sie - in der Regel über spezielle Broker - zum Beispiel die Gelegenheit, mit Devisen, also fremden Währungen, zu handeln.

Im besten Fall können Sie mit dem Devisenhandel sogar ein regelmäßiges Einkommen generieren.

Devisengeschäfte: Wie funktioniert das Forex-Trading?

Der Handel mit Devisen wird häufig ebenso als Forex-Trading bezeichnet. Forex steht dabei für „Foreign Exchange“, also fremde Währung. Ein Devisenkurs besteht bekanntlich immer aus zwei Währungen, beispielsweise einerseits aus dem Euro und zum anderen aus dem britischen Pfund. Das Wertverhältnis dieser zwei Währungen zueinander wird dem entsprechenden Devisenkurs ausgedrückt. Als Trader können Sie sich entscheiden, auf welche der zwei beteiligten Währungen Sie bei einem Devisenkurs setzen. 

Sind Sie zum Beispiel der Auffassung, dass der Wert des Dollars im Vergleich zum Euro steigen wird, kaufen Sie US-Dollar und verkaufen gleichsam den Euro. Auf diese Weise können Sie mittlerweile im Prinzip auf sämtliche Währungen rund um den Globus spekulieren, bei denen es keine Handelseinschränkungen gibt. Beim Devisenhandel spekulieren Sie also immer darauf, dass sich der Devisenkurs in die eine oder andere Richtung entwickelt.

Wo kann ich Devisengeschäfte tätigen?

In den meisten Fällen können Sie Devisengeschäfte nicht bei Ihrer gewöhnlichen Bank tätigen, sondern Sie benötigen stattdessen ein Handelskonto bei einem sogenannten Forex-Broker. Es handelt sich dabei um Online-Broker, die unter anderem den Handel mit Devisen, also das Forex-Trading, im Angebot haben. Diesem Broker erteilen Sie einen Auftrag, der zum Beispiel beinhaltet, dass Sie gerne für 10.000 Euro den US-Dollar kaufen und damit auf steigende Dollar-Kurse spekulieren möchten. 

Der Forex-Broker übt allerdings nicht nur die Funktion aus, dass er über die Handelsplattform die Möglichkeit bietet, Devisenaufträge zu erteilen. Darüber hinaus fungiert er gleichermaßen als Kreditgeber. Devisen werden nämlich mit einem Hebel gehandelt. Das bedeutet, dass Sie zum Beispiel nur zehn Euro eigenes Kapital einsetzen müssen und bei einem Hebel von beispielsweise 20:1 einen Gegenwert von 200 Euro handeln können. So ist es möglich, die relativ hohen Mindestvolumina zu erfüllen, die es beim Devisenhandel gibt.

Wie kann ich mit Devisengeschäften ein passives Einkommen generieren?

Zunächst einmal können Sie aktiv mit Devisen handeln, also dem entsprechend Broker manuelle Aufträge erteilen. Im besten Fall erzielen Sie damit kontinuierlich Einnahmen, beispielsweise 500 Euro im Monat. Allerdings sollten Sie sich darüber Gedanken machen, dass der Handel mit fremden Währungen einem erheblichen Risiko unterliegt. Bewegt sich nämlich der Kurs in eine für Sie falsche Richtung, kann es passieren, dass Sie einen Totalverlust erleiden. Dieses Risikos sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie mit Devisengeschäften regelmäßige Einkünfte erzielen möchten. 

Soll es sich um ein wortwörtlich passives Einkommen handeln, wäre es natürlich zu zeitaufwändig, jeweils manuelle Aufträge zu erteilen. In dem Fall bieten mittlerweile einige Forex-Broker automatische Handelsroboter an. Diese automatischen Handelssysteme übernehmen für Sie das Erteilen von Kauf- und Verkaufsaufträgen. Sie handeln in der Regel auf Grundlage bestimmter Signale, die sich wiederum auf der Basis bestimmter Chart-Konstellationen ergeben. Der automatische Handel mit Devisen ist sehr risikoreich, bietet auf der anderen Seite allerdings auch die Möglichkeit, laufende Einnahmen zu generieren.

Welche Einnahmen sind bei Devisengeschäften realistisch?

Diese Frage lässt sich seriös und pauschal schlichtweg nicht beantworten. Es hängt von zahlreichen Faktoren ab, ob und wenn ja, in welchem Umfang Sie ein passives Einkommen mit Devisengeschäften erzielen können. Einige, maßgebliche Einflussfaktoren sind: 

  • Eingesetztes Kapital
  • Höhe des Hebels
  • Qualität der automatischen Handelssoftware
  • Entwicklung an den Märkten
  • Strategien

Im Prinzip gibt es nahezu jedes erdenkliche Einkommen, leider auch in negativer Hinsicht (Verluste), welches Sie mit dem Devisenhandel erzielen können. Manche Trader erleiden regelmäßig Verluste, während andere Händler durchaus monatlich zwischen 500 und mehreren Tausend Euro an passivem Einkommen mit der entsprechenden Handelssoftware erzielen können.

Gibt es Alternativen zum Devisenhandel?

Natürlich können Sie auch auf anderem Wege von Währungsschwankungen und der Entwicklung des Devisenkurses in eine bestimmte Richtung profitieren. Allerdings sind die meisten Alternativen ebenfalls sehr spekulativen Bereich angesiedelt, wie zum Beispiel:

  • CFDs
  • Optionen
  • Futures
  • Zertifikate

Lediglich Währungskonten sind einigermaßen „stabile“ Investments. Wenn Sie also Ihr Geld investieren und beispielsweise daran glauben, dass dänische Kronen im Verhältnis zum Euro in den nächsten Monaten und Jahren deutlich an Wert gewinnen werden, könnten Sie Ihr Kapital auf einem entsprechenden Währungskonto anlegen. Das hat allerdings dann nichts mehr mit dem Devisenhandel oder einem passiven Einkommen auf der Grundlage des Forex-Trading zu tun.

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