Trading per Handelssoftware: Passives Einkommen dauerhaft möglich?

Neben den bereits beschriebenen Formen eines passiven Einkommens entdecken insbesondere in den letzten Jahren immer mehr Menschen eine weitere Option, wie sie im besten Fall fortlaufende Einnahmen generieren können, ohne selbst in größerem Umfang aktiv sein müssen.

Es handelt sich dabei um das Traden von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten, und zwar nicht manuell, sondern mittels einer sogenannten Handels- oder Trading-Software.

Was ist mit Trading gemeint?

Trading ist schlichtweg die englische Fachbezeichnung für den Handel mit Finanzprodukten. Insbesondere seitdem immer mehr Broker am Markt tätig sind, können mittlerweile auch Kleinanleger und sonstige Privatanleger problemlos von Zuhause auf direkt Handelsaufträge an die Bank oder den Broker erteilen. Der Handel mit Wertpapieren und Finanzprodukten anderer Art wird also als Trading bezeichnet und erfordert im Grunde lediglich ein Depot bei einer Bank oder einem Broker, eine Handelssoftware bzw. den Zugang über die Webseite sowie eine Internetverbindung. Zudem steht Trading normalerweise für den zwischenzeitlich kurzfristigen Kauf und Verkauf, sodass durchaus eine Abgrenzung zu einer (längerfristigen) Investition gemacht werden muss. Gehandelt werden insbesondere die folgenden Finanzprodukte:

Automatisches Trading mittels Handelssoftware

Zahlreiche Trader sind manuell aktiv, erteilen ihrer Bank oder dem Broker also selbst die entsprechenden Kauf- oder Verkaufsorders. Zum Generieren eines passiven Einkommens wäre dies den meisten Anlegern und Tradern vermutlich zu aufwendig, da zum Teil pro Tag mehrere Handelsaufträge generiert werden müssen. Daher eignet sich für das Trading zum Erzielen eines dauerhaften, passiven Einkommens im Grunde fast nur eine Handelssoftware.

Mit der Handelssoftware ist in dem Fall nicht die Software gemeint, die Ihnen Banken oder Broker zur Verfügung stellen, damit Sie Aufträge erteilen können. Vielmehr handelt es sich um automatische Handelssysteme, die es mittlerweile bereits seit über zehn Jahren am Markt gibt. Manchmal wird auch von sogenannten Handelsrobotern gesprochen, die - allerdings nach Angabe einiger Grundvorgaben - eigene Entscheidungen treffen, wann welche Wertpapiere oder sonstigen Handelsprodukte gekauft und verkauft werden.

Wie funktioniert eine Handelssoftware?

Die automatische Handelssoftware funktioniert meistens auf Grundlage bestimmter Algorithmen, die wesentlicher Bestandteil der Software sind. Vereinfacht dargestellt analysiert die Handelssoftware nicht nur jeden Tag, sondern in der Regel mehrmals pro Stunde eine große Anzahl von Finanzprodukten, die an den Börsen gehandelt werden. Auf diese Weise werden bestimmte Regelmäßigkeit und und sogenannte Handelssignale erkannt, auf deren Grundlage dann seitens der Software die Entscheidung getroffen wird, welches Finanzprodukt gekauft oder verkauft werden soll. Dem Trader wird durch die Handelssoftware also die Entscheidung abgenommen, welche Finanzprodukte gehandelt werden und zu welchem Zeitpunkt dies geschehen soll.

Eingrenzen der Aktivitäten meistens möglich

Manchen Tradern ist eine Handelssoftware ohne Begrenzung zu automatisch. Daher bieten die meisten Softwarelösungen die Möglichkeit an, zumindest zuvor einige Selektionen vorzunehmen und Vorgaben zu machen, wie zum Beispiel: 

  • Maximaler Kapitaleinsatz 1.000 Euro je Auftrag
  • Automatische Mitgabe eines Kurslimits
  • Ausnahme bestimmter Wertpapiere vom Handel, zum Beispiel keine Optionen
  • Automatische Stopps bei Erreichen einer Gewinnschwelle

Auf diese Weise können Trader trotz Handelssoftware ihre Wünsche einfließen lassen, sodass sie beim Handel selbst nicht das Gefühl haben, dem Handelsroboter vollkommen „ausgeliefert“ zu sein. 

Welche Vorteile hat die Handelssoftware?

Es gibt mehrere Vorteile, durch die sich eine Handelssoftware auszeichnen kann. Eins vorweg: Selbstverständlich ist es in keiner Weise garantiert, dass Sie mit einer derartigen, automatischen Trading-Software ausschließlich Gewinne realisieren. Es besteht wie bei jedem manuellen Handelsgeschäft bei jedem Auftrag die Gefahr, dass dadurch Kapitalverluste entstehen. Statistisch betrachtet ist die Software allerdings oft erfolgreicher als ein Trader, der manuell handelt. Das hat zum Beispiel mit einem Vorteil der automatischen Software zu tun, nämlich dass Emotionen bei den Entscheidungen keinerlei Rolle spielen. 

Weitere Vorteile eine Handelssoftware sind: 

  • Jederzeitige Ausführung der Aufträge durch Automatismus
  • Schnelle Reaktionsfähigkeit
  • Automatische Analyse und Identifizieren von Handelssignalen
  • Handel zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich
  • Oft weitere Features der Software

Ideal geeignet ist eine automatische Handelssoftware also vor allem für Trader, die relativ viel handeln, aber weder Zeit noch Lust haben, sich faktisch dafür ständig vor den Rechner zu setzen. Zudem liefert die Handelssoftware statistisch betrachtet oft eine höhere Erfolgsquote als die Entscheidungen manueller Art, sodass es durchaus möglich ist, dadurch mit wenig Aufwand ein passives Einkommen zu generieren.

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